Die Freusburg im Westerwald

Mittelalterliche Burg hoch über dem Siegtal

Die erste urkundliche Erwähnung von „Froudesbrahderofanc“ (Bifang von Freusburg) erfolgte im Jahr 1048. Es wird geschätzt, dass die eigentliche Burg um 1100 gebaut wurde. Die Burg wird im Jahre 1247, im Zusammenhang mit einer Erbteilung, zum ersten mal namentlich erwähnt. In der folgenden Zeit wird die Freusburg immer wieder erweitert und teilweise wieder abgebrochen.
Es scheint so, dass die Burg als Wächter über die Sieg gebaut wurde. Auf dem nach drei Seiten steil zur Sieg hin abfallenden Bergsporn ist sie schon aus der Ferne gut erkennbar. Die Burg hat im Laufe ihrer Geschichte schon viele Eigentümer gehabt. Dazu zählen die Grafen von Sayn, der preußische Forstfiskus, u.a.. In der Zeit des Dreißigjährigen Krieges fanden besonders viele Besitzerwechsel statt. Heute gehört die Freusburg dem Deutschen Jugendherbergswerk, Landesverband Westfalen-Lippe e.V..
Ebenso wie die Eigentümer, wechselten auch die Arten der Nutzung. Neben der Funktion als Wohnsitz war die Freusburg auch Gerichtssitz, Verwaltungssitz, Försterwohnung, Wehrertüchtigungslager, Reichsarbeitsdienst-Lager, Reservelazarett, etc..

Heute ist die Freusburg eine Jugendherberge. Im Burgkeller befindet sich seit Juli 2008 ein Traussaal des Standesamtes Kirchen. Erfahren Sie hier mehr zum Trausaal.

Freusburg ist neben 76 anderen Orten bzw. Dörfern in Rheinland-Pfalz auch in dem Buch „Hierzuland“ des SWR-Fernsehens zu finden. Neben schönen Bildern finden sich auch weitere Informationen über den Ort und die Burg Freusburg.

(Quelle: http://www.kirchen-sieg.de/show.php?page=Freusburg)