Wandern in der Freusburger Region

Druidensteig – 75 km Wandererlebnis von der Freusburg bis zum Kloster Marienstatt

Westerwaldsteig – 235 km – 16 abwechslungsreiche Etappen

 

 

 

 

 

Der Druidensteig (Quelle: Betzdorfer Website)

„Er zählt zu den schönsten Wanderwegen Deutschlands, hat eine Gesamtlänge von 75 km, beginnt auf der Freusburg und endet in Marienstatt. Er verbindet die Region des Siegerlandes mit dem nördlichen Westerwald.

Die fünf Berghöhen, zu denen das nationale Geotop „Druidenstein“ gehört, geben dem Wanderweg den Steigcharakter und belohnen mit atemberaubenden Ausblicken über die Region hinaus. Fünf bedeutende und zahlreiche kleinere Kulturdenkmäler aus vergangenen Zeiten erzählen entlang des Weges aus der spannenden Geschichte des Westerwaldes. An den fünf Wasserläufen (Sieg, Heller, Daade, Elbbach und Nister) und in den fünf Naturschutzgebieten im Verlauf dieses Qualitätswanderweges findet man in einer einmaligen Naturlandschaft Ruhe und Erholung.

Der Druidensteig beginnt an der Jugendherberge „Freusburg“ im oberen Siegtal und verläuft von dort aus an der „Freusburger Mühle“ vorbei zum Aussichtspunkt „Ottoturm“ (befindet sich zurzeit in der Phase der Neuaufstellung). Der Weg führt weiter durch das „Imhäusertal“ hinauf über den Kreuzweg zum Namensgeber des Weges, den „Druidenstein“.

Auf naturbelassenen Pfaden und durch schöne Mischwälder bietet das Kreuz auf dem „Ley-Felsen“ einen stimmungsvollen Blick über das Städtchen Herdorf und zum nächsten Ziel, der „Mahlscheid“. Der Druidensteig schlängelt sich auf alten Bergmannspfaden zum 504 m hoch gelegenen „Hohenseelbachskopf“ mit seiner Ausflugsgaststätte, die zur Rast einlädt. Hier im Naturschutzgebiet „Mahlscheid“ hat der Weg seinen zweithöchsten Punkt.

Der Druidensteig verläuft ab nun talwärts in Richtung Daaden, teilweise über den Waldlehrpfad und vorbei am Naturdenkmal „Hüllbuche“ bis die Ortsmitte von Daaden mit ihrer weithin bekannten „Barockkirche“ erreicht ist. Der alte Ortskern mit dem typisch Westerwälder Schieferfachwerk lädt zum Verweilen ein.
Weiter vorbei am Naturschutzgebiet „Schimmerich“, verlässt der Steig den Wald und gibt den Blick frei auf das „Schloss Friedewald“ mit seiner Renaissance-Fassade. Der Wanderweg verlässt das „Schlossdorf Friedewald“ und führt vorbei am Naturschutzgebiet „Galgenkopf“ hinauf zum „Neunkhausener Plateau“, ein bedeutendes Vogelschutzgebiet Deutschlands mit ausgeprägter Flora. Bis zum Elkenrother Weiher besticht die Landschaft durch eine beeindruckende Weite.
Ein großes Quellgebiet und drei weitere Naturschutzgebiete („Weidenbruch“, „Hasselichskopf“ und Im Geraum) führen vorbei an der Hexeneiche hin zur Molzhainer Höhe. Abwärts durch das „Steinerother Tal“ führt der Weg zum „Hüttenschulzehaus“ nach Alsdorf. Nachdem die schmalen Gässchen passiert sind, bekommt der Weg am Steilhang zwischen Alsdorf und Betzdorf Steigcharakter bis das „Marienkapellchen“ auf dem „Kreuzland“ erreicht ist.
Von Betzdorf aus sind bis zum 478 m hoch gelegenen „Steinerother Kopf“ einige Höhenmeter zu überwinden, wobei das Hofcafe „Groß“ in Dauersberg und die auf dem Weg liegende Raststätte „Zur Alm“ eine gute Gelegenheit zum Einkehren bieten. Der Aussichtspunkt „Steinerother Kopf“ bietet nicht nur Rastmöglichkeit, sondern auch einen herrlichen Blick bis zum „Siebengebirge“ und hinüber ins „Bergische Land“. Die tief im „Elbbachtal“ gelegene „Dickendorfer Mühle“ ist ein weiteres lohnendes Ziel auf dem Weg zum Besucherbergwerk „Bindweide“ in Steinebach.
Bergauf und entlang an den Gleisen der Westerwaldbahn erreicht der Weg die „Steineberger Höhe“, von wo aus sich eine beeindruckende Fernsicht bietet. Hier ist der Bau eines Aussichtsturms (ehemaliger Förderturm) geplant. Talwärts, vorbei an Hommelsberg, geht es hinunter durch das „Lehmbachtal“ nach Limbach, wo auf der alten Nisterbrücke der Westerwaldsteig quert. Von der „Kleinen Nister“, vorbei an Streuobstwiesen, geht es über einen Höhenrücken ins Tal der „Großen Nister“. Dort liegt mit dem Kloster Marienstatt, das Wegende des Druidensteiges.“

Weitere Informationen zum Druidensteig gibt es unter www.druidensteig.de und http://www.druiden-steig.de/